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Manuelle Lymphdrainage


Die Manuelle Lymphdrainage wird bei allen Krankheiten und Verletzungen, die mit einer Schwellung einhergehen, angewandt. Es handelt sich um eine sehr sanfte Massagetechnik, bei der mit langsamen gleichmäßigen Therapiegriffen der Abtransport der gestauten Gewebsflüssigkeit unterstützt wird.

 

Wirkungen
Die Pumpleistung der körgereigenen Lymphgefäße wird verbessert und somit eine entstauende Wirkung erreicht. Weiters hat die Manuelle Lymphdrainage auch eine schmerzlindernde Wirkung, wodurch nach Verletzungen und Operationen häufig die Schmerzmittelgabe reduziert werden kann. Durch die abschwellende und schmerzlindernde Wirkung werden der Heilungsprozess und die Regeneration unterstützt und die Beweglichkeit erleichtert. Auf die Skelettmuskulatur hat die Manuelle Lymphdrainage eine tonussenkende und entspannende Wirkung. Das Immunsystem wird gestärkt und der Stoffwechsel angeregt. In der Narbenbehandlung ist das Ziel eine bessere Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung im durchtrennten Gewebe.


Anwendungsgebiete


Bei ausgeprägten Ödemen wird die Manuelle Lymphdrainage mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

Eine erfolgreiche Manuelle Lymphdrainage bewirkt oft einen verstärkten Harndrang nach der Behandlung. Weiters kann sie zu einem intensiven Entspannungs- und Müdigkeitsgefühl führen. Die Wirkung der Manuellen Lymphdrainage wird noch unterstützt, wenn unmittelbar nach der Behandlung eine Nachruhe von mindestens einer halben Stunde eingehalten wird.

 

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